Blog-Eintrag

Es ist ein Dunkler Tag ... vielmehr ein dunkler Abend ... nicht für Deutschland, aber für mein Wohnzimmer.

Eigentlich sollte es #popkorn #abend werden, aber was ich auch versuche, der Bildschirm bleibt Schwarz.

 

Die App

Ist für die Ablage P ... eine stupide, sehr schlechte WebApp

Update: Zwischenzeitlich wurde angekündigt, der Bund hat ausgeschrieben und lässt die App neu / nativ entwickeln. Ob sich dabei auch etwas an den Videos und Abspielmöglichkeit ändert .. man wird sehen.

VLC

VLC hat inzwischen ChromeCast (beta) Support ... tja ... dabei blieb es leider.

RSS / PodCast

auch hier, leider Fehlanzeige, imo haben Sie auch das Medium nicht verstanden.

http://webtv.bundestag.de/player/macros/bttv/podcast/video/plenar.xml

Jungs und Mädels: schonmal was von "Chapter" gehört?

Schaut euch doch bitte mal an was am Ende beim Benutzer raus kommt. Eine unsagbar unleserliche Liste von "Redebeiträgen".

Ernsthaft: wie groß ist der Anteil der Nutzer, die ALLE Beiträge nach und nach schauen.

Andersherum: Meint Ihr nicht auch, eine Strukturierung würde helfen eine konkrete Debatte / Redebeitrag zu finden?

 

Fazit

Ich brauche eine halbe Stunde (jeder andere hätte schon aufgegeben) eine Debatte auf den Fernseher zu bringen.
Per "Android Screen share" auf den "Chromecast" in mieser hackepeter Qualität.
Am Ende - genervt von den Sprachaussetzern - greife ich zum VGA Kabel.

Wo wir noch bei "Vorsätzen" für's neue Jahr sind:

Es werden sich dieses Jahr ein paar Dinge ändern.

Beispielsweise werde ich

  • mich von Confluence lösen: Atlassian Confluence Takeout << Confluence "Takeout" - Exporting to other Wikis
    • Was das für Auswirkungen haben wird ... schaun mer mal, mit Sicherheit werde ich auch Content ausmisten oder schlicht "private" schalten
  • weitere Google Accounts löschen: Ein Leben ohne Google && Ein Leben ohne Google - Mit Android (CC: Ein Selbstversuch 2015 - Ein Leben ohne Google(+))
  • alte, nie genutzte Domains abstellen die ich nie "bedient" habe
    • zugplakettche.de && zugplakettcher.de
    • stromverbraucher.info
    • allgemainzwissen.de && allgemainzbildung.de
    • konqi.net (ggf. erst 2019) (konqi.de wird sich ggf. freuen sie endlich beerben zu dürfen (Zunge))
  • alte unnötige Server abstellen
    • KISS and Containerized
  • NAS auflösen und sinnvolle Backuplösung finden (der einzige Zweck den es aktuell für mich noch hat) die nicht bloß Zeit (5min hochfahren - wenn's gut läuft) und Nerven (träge, überaltert) frisst
    • Endlich mal Daten ausmisten, ich denke von den 4 TB kann mehr als die hälfte Weg und selbst davon sind dann vermutlich noch die hälfte Duplikate

Na mal schauen was am Ende des Jahres auf der "hab' ich dann doch nicht geschafft Liste" bleibt

Gestern öffnete ich einen Brief der Kreisverwaltung (Steuern, klar, was sonst, aber tut ja nix zur Sache (Zwinkern)).

Was mich viel mehr als den Inhalt interessierte, war plötzlich der Klebestreifen auf dem Umschlag.

Was passiert ist? Er leuchtete blau während dem öffnen (händisch, Klebefläche auseinanderziehen).
(Info) der Briefumschlag war ein selbstklebender

 

Ich bin mir noch nicht ganz sicher ob gewisse Faktoren darauf einwirken

  • 40W gedämpfte LED Beleuchtung
  • Herstellerspezifisch / zufall?

Auffällig war jedoch, dass das nur einmal klappte. Ein "wiederzukleben" und aufziehen hatte keinen Effekt mehr.

 

Daher:

  • Ist das ein "Sicherheitsfeature" um erkennen zu können ob ein Brief schon einmal geöffnet wurde?

Ich forsche mal weiter (Lächeln)
oder frage mal beim (mir bislang unbekannten, aber wen wunderts dass es den gibt?!) Verband der deutschen Briefumschlag-Industrie e.V. (VDBF) vdbf.org (breites Grinsen)

 

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die "Enttäuschung" ... klar, das haben schon viele andere gemerkt .D YouTube und Co finden sich auch ein paar filmchen

Eine Chemische Erklärung findet sich beispielsweise hier: http://www.chemieunterricht.de/dc2/tip/04_99.htm

uhh ... buzzword: #Tribolumineszenz

Das war 2017
  • Die Schweizer verabschieden sich von den Telefonzellen
    https://heise.de/-3927568

    Gut so, besser als das obskure Modell in Deutschland, bei dem die Telekomiker die Zellen durch die Magenta-Stelen ersetzt hat, aber die Telefonleistung an Zwielichtige Dritt-Anbieter "outsourced" ... was dann mal eben zu "leicht erhöhten Gebühren" führen kann

    Hoffentlich wird die Infrastruktur aber nicht einfach "rausgerissen" sondern sinnvoll weiter verwendet... mal schauen
  • Meltdown und Spectre werfen Ihr Licht vorraus
  • Kubernetes gewinnt das Rennen um die "Cloud Plattform Vorherrschaft", Docker Swarm, Mesos / Marathon, Nomad, OpenStack und co sind quasi Geschichte
  • Kafka wird 1(.0.0)

"Bresser"'s Onlineshop "made my day" ... ich habe 'mal herzlich gelacht..

warum?

diese Kaufempfehlung ist einfach zu gut - ohne Worte:

 

Quelle:  

https://www.bresser.de/Wetter-Zeit/Uhren/BRESSER-MyTime-Meteotime-LCD-Wetter-Wanduhr.html#

 

Das war 2016

Alte Technik in neuem Gewand

E-Paper Tankstelle

Gerade noch zum Jahresende 2016 fiel mir beim Neubau des Gewerbegebiets Kelsterbach die erste JET Tankstelle auf die nun eine E-Paper Anzeige hat.

Eigentlich "offentsichtlich" dass die Technik prädestiniert scheint für solche Art anzeigen. Ersatunlich daher, dass nicht schon andere Betreiber darauf gekommen sind.

Wie sich jedoch heraus stellt ... eigentlich schon ein Hut aus Das war 2015

 

Zur Info: ich sehe ein, Threema und Signal sind in der Masse gescheitert.

Die Diskussion über den Nutzen einer vertraulichen Konversation, die Notwendigkeit einer Verschlüsselung und der daraus geborenen Technologien (maßgeblich durch Signal/OpenWhisper) haben WhatsApp letztlich dazu gebracht dies ab sofort ebenfalls konsequent einzusetzen. (siehe auch Meldung heise news "WhatsApp: Verschlüsselung für alle freigeschaltet" (nachdem bislang unklar ist wie der Stand ist heise security Artikel aus 2015 "Der WhatsApp-Verschlüsselung auf die Finger geschaut") )
Ich bin konsequent, aber kein Utopist... Hallo WhatsApp, hallo 1.000.000 Emoticons 📱

tl;dr
Man(n/Frau) findet mich daher ab sofort unter Whatsapp. Signal (OpenWhisper) und Threema schalte ich ab. (Google Hangout nutze ich auch einige Zeit nicht mehr aktiv)
Good bye and see you soon.

 

P.S: mir ist bewusst, dass

  • WhatsApp zu facebook gehört
  • angeblich keine Adressbuchdaten übertragen werden sondern "nur" Handynummern genutzt werden um Kontakte zu finden

 

 

FYI:

nicht dass ich im alten Jahr viel geschafft hätte von dem was ich mir alles auf meine Todo-Liste stopfte, aber gab ja genug erfreuliche private Ereignisse zum Jahresende um dieses glücklich abschließen zu können (Zwinkern)

Nun auf zu neuen Ufern.. beruflich ein kleiner Wechsel. Weniger 3D und wieder mehr Java EE - vielleicht dazu bald mehr - heute geht's los, neue Kollegen: ich komme. Und ja, ich bin immer noch stolz ein DB-ler zu sein. Bei allem was man meckern kann, ein Top-Arbeitgeber (Zwinkern)

Ansonsten läutete ich das letzte Jahr ein, google weniger nutzen zu wollen (der ein oder andere mag sich ereinnern: Ein Selbstversuch 2015 - Ein Leben ohne Google(+) )
Soviel dazu: klappt gut. Alle Daten habe ich immer noch nicht migriert, aber was nicht ist kann ja noch kommen. google+ brauche ich auf jeden fall nicht mehr und von den 120 RSS Feeds jeden morgen bin ich auch weg ... deutlich entspannter, auch wenn ich hin und wieder das Gefühl habe etwas zu verpassen und dann doch mal wieder unnötige heise-feeds durchforste.
Kalender, Kontakte sind nun komplett auf der trautcloud. Einfache TODO-Listen ebenfalls von Evernote auf der OwnCloud / nextCloud. Was fehlt: Google Mail (Google Apps for Business) als E-Mail Dienstleister auflösen.

Was mir gerade einfällt: 10 Finger Tippen und beim digitalen schreiben mehr auf die Rechtschreibung zu achten ... ich glaube das habe ich nicht geschafft ;D

tja, und die vielen vielen SW- (vgl. Software Projekte) und Hardware-Projekte die ich nicht geschafft habe ... ich glaube so langsam muss ich einfach streichen - gleichermaßen bei den vielen Ideen und Notizen. Alleine kann man nicht die Welt retten und ohne Konzentration auf das Wesentliche leidet die Qualität. So viel Spaß ich an vielen Dingen von Android über Arduino bis zu Arbeitsplatz-Helferlein und OpenSource habe .. 24 Stunden sind leider immer schnell um.

Was bleibt: ein großer Berg digitaler Unordnung. Ich denke: Das Jahr beginne ich erst einmal damit aufzuräumen *hust*, konzentriere mich auf meinen Job und freue mich nach Hause zu kommen und auch einfach mal den Monitor weglegen zu können .... ja, dass ich das einmal sagen werde ... nicht dass ich nun so ein "de-tox" Typ geworden bin, aber bei aller Technik-Liebe: so langsam glaube ich "wir Nerds und Techies" haben inzwischen einen gesünderen Umgang mit Technik als die Allgemeinheit. Arme Welt.

Ich wünsch euch allen viel Erfolg, Kraft, Elan und was man so braucht bei dem was Ihr so macht. Lasst euch nicht stressen und geht mal wieder ins Real-Life ein Bier trinken, ich komme gerne mit. Man erreicht mich am besten: per Telefon*)

Grüße aus dem Zug
~Marcel

 

*) Das sind die Dinger auf denen Ihr die ganze Zeit rumtippelt, tappt und swiped. Man vergisst es, aber: diese Smart-Dinger können das wirklich, ganz ohne Internet! (Lächeln)

Stapelfahrer Marcel

oh jeah ... was kommt als nächstes, Vorschläge als Stapelfahrer? (breites Grinsen)

#madeMyDay

Bekam heute eine SMS - von 0174-3337868 - mit ominösem Inhalt.

Erstaunlicherweise spuckt Tante Suchmaschine sogar etwas dazu aus:

Speedletter der Deutschen Säge- und Holzindustrie

 

okokok ... ich wusste ja das ich als Informatiker tendenziell den Metallern / IG Metall und so zugeordnet bin - würde ich einer Gewerkschaft angehören, ich kann mit Holz und Säge umgehen, aber ..

Spaß bei Seite: Die Nummer scheint einst 2014 für irgendwelchen "neckischen" call-ins / SMS Live-Feedback genutzt worden zu sein. Skurril, wo alle Welt doch Twittert, naja..

 

 

 

Sie können während der Live-Diskussion Ihre Fragen direkt per SMS an die 0174-3337868 senden. Somit haben Sie die Möglichkeit aktiv teilzunehmen.

 

nunja. ich glaube entweder der Betreiber des SMS Servers hat gerade ein massives Problem und wundert sich demnächst über eine etwas hohe Rechnung, oder aber die Nummer wurde missbraucht für andere Schweinereien. ggf. SMS Exploits? Gut, es könnte auch mein "innig geliebtes" - $%§"%$" - Xperia SP sein, dass einfach eine Einkommende SMS mal wild zerhackt hat (Zunge)

Wer hat spontan weitere Ideen?

 

Sie erreichten 53,27 von 67,00 maximal erreichbaren Punkten.

Das entspricht 79,51%.

Zum Bestehen der Prüfung mussten mindestens 60.00% der Punkte erreicht werden.

 

*hippHipp*

 

besser als ich dachte, nach der seltsamen Prüfung

nachdem ich zu Teil 1 und Teil 2 der iSAQB Schulung - die ich letzte Woche besuchte - ja bereits zeitnah geschrieben habe, nun auch ein Resumé der letzten beiden Tage und die Prüfung.

Es gibt aber auch einen Grund dafür dies erst so spät zu tun: Es gibt nichts besonders nennenswertes oder unterhaltsames zu erzählen. Tag 3 war so wie 1 und 2 auch; wen der Lehrplan interessiert, findet ihn hier:

isaqb.org > isaqb-Lehrplan-foundation.pdf

 

Offiziell stand also Teil 3 unter dem Titel von "Entwicklung von Software Architekturen". Wieder ein wenig Praxis-Übungen mit "Stattauto" Car-Sharing, das uns schon die ganze Schulung begleitet. Wieder heitere Geschichten zwischendurch. Manchmal aber leider dann doch das Gefühl, der Dozent findet selbst kein Maß bzw. stoppt zu wenig die Teilnehmer wenn es vom Thema abschweift.. naja.. gibt Schlimmeres, er sieht alles entspannt und den Stoff zeitlich ohne Probleme durchzubekommen - dazu gleich mehr.

 

Teil 4 startet mit einem neuen Set an Folien und Material das bisher nicht ausgeteilt wurde - ich erinnere, es ist der letzte Tag der Schulung der mit der Prüfung abgeschlossen wird. In bleibender Erinnerung von diesem Tag, bleiben mir die anregenden Diskussionen über verschiedene Design Pattern und der Satz "Im Lösungsraum sehen Sie alle gleich aus, man muss den Problemraum betrachten". Bis zum frühen Nachmittag wurden dann noch die übrigen Kapitel durchgeklickt, ein paar Phrasen in den Raum geschmissen.

Gut, man kann sagen er hat seinen Stoff durchbekommen. Ob man es jedoch für Sinnvoll erachten mag, auf den letzten Meter noch gefühlt 100 Folien durchzuklicken sei einmal dahingestellt. Die meisten Teilnehmer empfanden es negativ keine Diskussionen um den Stoff der letzten Tage führen zu können stattdessen aber neue Folien zu sehen.

achja, und wie gegen Ende auch gesagt wurde: Ziel der iSAQB sei eine Zertifizierung für Software-Architekten anzubieten, die das schon seit Jahren machen und ihr Wissen bescheinigt haben möchten.
na, dann bin ich ja GENAU RICHTIG hier *rolleyes*

Interessant fand' ich die Einstellung / Proklamation, der Architekt sei "die wichtigste Person" und müsste stets zwischen Entwicklern, Projektleitern und Stakeholdern agieren, auch auf Probleme hinweisen und "die Einhaltung der Architektur in der Entwicklung überprüfen".... ich frage mich ernsthaft: wo hat man das. Ich habe das leider in kleinen wie großen Firmen noch nie erlebt. Das wäre ja mal mein Traum. Leider - und das bestätigen mir auch andere Teilnehmer - sitzt der Architekt in seinem kleinen Elfenbeinturm. Seine Gottgleichen Vorgaben sind gesetzt, der Entwickler komme bitte zum Propheten wenn er "Hilfe" braucht, schade. Aber gut - soviel zu Theorie und Praxis und ja, das war nun überspitzt. Oder haben die Ihren Job so gut gemacht dass ich es nicht gemerkt habe?
(Lächeln)

 

Um ~15 Uhr kam der Prüfer, ein Externer, also weder vom Schulungsunternehmen noch von iSAQB. Die Prüfung dauert 75min, hat ~40 Fragen und ist wie schon mehrfach erklärt wurde Multiple Choice. Falsche Antworten geben Minuspunkte, nicht beantwortet keine Punkte. Hat eine Aufgabe weniger Punkte als geforderte Antworten, werden Teilpunkte positiv wie negativ vergeben. Die meisten werden dies aus Uni- / FH-Klausuren kennen.

NUNJA ... was soll ich sagen ohne mich zu negativ auszudrücken aber nichts zu beschönigen: Die Prüfung ist Humbug. Hat mit den Inhalten der Schulung zu tun, aber halten m.E. fachlich in keinster Weise fest, dass man das erlernte auch Anwenden kann / verinnerlicht hat. Auch hatten wir alle das Gefühl, dass viele Fragen den Stoff betrafen, der am Vormittag noch durchgejagt wurde . Kurzzeitgedächtnis lässt grüßen. Andere Fragen sind so albern gestellt, dass man sich zuweilen ernsthaft fragt welchen Sinn uns Zweck man mit solch Ausschluss-500€ Fragen bewirken möchte.

 

Ich konstatiere: Schulung ja, erweitert bestimmt den Horizont, frischt altes Wissen auf. Ich war jedoch froh nicht weit reisen zu müssen (fand bei uns im Nachbargebäude statt), sonst hätte ich mich vermutlich der verschwendeten Zeit wegen geärgert.
Die Prüfung alleine stellt meines Erachtens nach aber in keinster Weise ein geeignetes Mittel dar, Architekturverständnis und Co zu zertifizieren.

War / ist mir nun auch nicht so wichtig da ich von geduldigem Papier genügend in der Schublade habe,
für mich als Entwickler war es indes schön mich einmal mit diesem Personenkreis mehr austauschen zu können, neue Leute aus der Firma kennenzulernen denn im begrenzten Maß der täglichen Arbeit.

Ich werde nun aber deshalb nicht Architekt - schon gar nicht möchte ich das. Für mich habe ich lediglich ein neues Bild der "Software-Architekten" und ein klareres Bild ihrer Aufgaben, Funktion und Verantwortung gewonnen. Dies wird mir mit Sicherheit helfen, dies auch an entsprechender Stelle sinnvoll einzufordern.

Heute viel altes neu gehört ... was man doch so im täglichen doing immer wieder schleifen lässt oder verdrängt ... erstaunlich erschreckend.

 

Nun habe ich zumindest ein etwas klareres Bild von SOA und Microservices und was "Hexagonale Architektur" bedeuten soll - oder eben nicht denn mit Hexa hat es ja nur pragmatischerweise im Schaubild zu tun.. Vielleicht kann ich nun endlich mit Buzzword-Bingo spielen (Zwinkern)

Aber da waren auch gimmicks wie die mir bekannten Hypermedia Microformats was "nun" HATEOAS heißt und "natürlich" nun total cool ist weil es altbekannte Probleme lösen soll... naja .. manchmal denke ich mir dann auch wie jeder andere: Es braucht immer erst einen Hype und konkreten Nutzen um etwas zu beflügeln, aktuell heißt die Sau im Dorf eben SOA, BPMN und Microservices.

Aber da war noch mehr, von System- über Komponentendiagrammen bishin zu Diskussionen den letzlichen Unterschied von Meta-Architekturen, denn am Ende sieht vieles gleich aus, das Problem sei ein anderes sagt der Dozent ... nungut ... kann dem folgen aber ich weiß nicht ob ich es verstanden habe.

Ansonsten sind wieder viele Diskussionen um Concurrency, Isolation und Co. von gestern aufgeflammt... ich merke, mich hängen einige schnell ab, nun weiß ich warum ich mich zu der Schulung angemeldet habe (breites Grinsen)

Schöne Anekdote zu zwei Firmen um den Umgang mit nichtzahlenden Mitarbeitern am Süßigkeiten-Regal in der Kaffeeküche:

  • die einen schaffen die Süßigkeiten ab => Frust (Daumen runter)
  • die anderen erkennen dass Mitarbeiter wohl unzufrieden sein müssen und nehmen fehlendes Geld als Indikator / Metrik dessen (Daumen hoch)

Wie wir da rauf kamen? Weiß auch nicht mehr, sowas wie "it depends", Regeln strikt zu folgen macht halt nicht immer Sinn, genauso wenig sich zwanghaft an UML Notationen und metaphorischen Architekturschaubildern zu orientieren. Solange man festhält warum man es anders macht und vor allen Dingen gute Gründe dafür hat: who cares, wenn's hilft! Klingt alles so "jaja, klar". Vermutlich sitzen die falschen im Raum. Alles viel zu nette, kluge Kollegen die offen und pragmatisch sind und lustigerweise jeder aber jemanden kennt der ... ihr wisst schon: der Stereotyp des Gegenteils sei ;D

Achja: Ich weiß ja, viele Stühle, viele Meinungen und einige werden es nicht gerne hören aber ich fühle mich mal wieder in meiner Sicht bestätigt:
MVC ist ein (Architektur-)Pattern
- typischerweise in der Präsentationsschicht, wenn man im Schichtenmodell denkt - und keine (Meta-)Architekturvorgabe. Controller hat Bezug zur Boundary und tauscht DTOs mit der BusinessLogik ist aber nicht BL.
Und Wer nun mit MVVC, MVCC, MVCV ... (welche Kombinationen habe ich vergessen ;D name it) kommt: Es ist alles im Grunde gleich und Definitionssache der Zuständigkeiten - so sagt man.
Vielleicht aber auch zu viele Java-Guys hier. Wer ECB kennt dem mag das nun direkt einleuchten... Ich glaube ich selbst bin in den letzten Jahren aber auch von schlechten "Frameworks" versaut worden ... wird mal wieder Zeit sich mehr damit auseinanderzusetzen und zu hinterfragen. Gut ... ich schreibe auch 2 Jahre fast kein Java mehr, arbeite mit Gameengines und baute lange mit den Kollegen irgendwie "ein eigenes Framework" gefühlt ohne Plan aus Projekten getrieben zusammen. Ich merke schon: wir haben uns krass verändert, viel geschafft und erreicht aber ich glaube es liegt auch noch ein Weg vor uns und wir dürfen Fehler nicht wiederholen - sagt man so leicht (Zwinkern) .. Spannend. Ich freu' mich auch wenn's anstrengt.

Bin ab heute auf einer iSAQB Schulung und habe mal wieder allerhand Schnipsel und Anekdoten im Gepäck.

  • Man hält an gewohnten Mustern fest:
    Cargo-Kult


  • KanBan Projekte vergessen oft den "Puffer"/Queues der eigentlich genau bei dieser Methode da ist um Fehler / Auslastungsprobleme, etc. in der Produktion zu identifizieren.
    War mir neu und noch nie in Freier Wildbahn gesehen.
    Die einzig halbwegs Sinnvolle Diskussion dazu fand ich auf Xing

  • Wasserfall war schon vom Erfinder (angeblich) als nicht Sinnvoll für große Projekte sondern für kleine, iterative beschrieben. IBM machte es trotzdem, war damals (einmal) gut damit unterwegs und alle machten es nach.
    (Frage) Kann indes keine belastbaren Quellen dafür finden
  • Empfehlungen für die Freizeit: Hannover Zoo: Im "Design Thinking" entstand die Idee einer Floßfahrt durch den Zoo.

  • Neuigkeiten aus JEE7: Managed Concurrency
    Was ist daran neu (Frage)http://www.byteslounge.com/tutorials/java-ee-ejb-concurrency-concurrencymanagement-lock-and-locktype

  • Notiz an mich: ich sollte mir langsam mal was zu Microservices, Hexagonale Architekturen und SOA anlesen damit ich Buzzword-Bingo mitspielen kann (Zwinkern)

  • Was hat man wenn man kein Schichtenmodell hat. Ich sträube mich gegen "KISS" ist eine MVS ein Architekturmodell... Wo grenzt sich Architektur und Design ab? Das ist mir noch nicht klar

  • Buchempfehlungen
    • Lenn Bess (oder sollte ich besser Zuhören und es war Glenn Beck? AHHHHLen Bass) zu Qualität und Szenarienbeschreibungen (Frage)
    • Game Storming (Frage)
  • Anekdoten
    • 80 Zeichen Begrenzung auf für Code ist starr und unverhandelbar.. kommt übrigens aus der Zeit der Matrixdrucker - für die, die es vergessen haben.
    • TBC
  • Andere Meinungen
    • Wenn man Türschilder (bitte schließen), Küchenschilder (bitte Geschirr wegräumen), Kloschilder (Bitte im Sitzen pinkeln) und Aussagen wie "findet man doch im Wiki" im Unternehmen sieht, merkt man, dass was schief läuft
    • TBC

Wie ich ja vor einiger Zeit schon angefangen habe zu dokumentieren, versuche ich mich auch immer wieder Ein Leben ohne Google zu führen (Zwinkern)

Nun, Silvester 2014/2015 beschloss ich für mich kurz und knapp: Es reicht. Es reicht mir was ich an Informationen über die normale Tagespresse und Nachrichten bekomme. Es reicht mir, was ich von meinen Freunden persönlich erfahre bzw. finde es schade dass immer weniger persönlich ausgetauscht wird, Es reicht mit schlimmen und aufregenden Nachrichten über Dinge die ich ohnehin nicht ändern kann, so sehr ich wollte.

Daher: ein Selbstversuch 2015 für mich.

Versuchen wir es doch nun mal (wo ich ja auch die letzten Jahre gut und gerne ohne Facebook und WhatsApp klar komme) auch auf Google+ zu verzichten.

> Zur Ankündigung und Abstimmung was ihr davon haltet: https://plus.google.com/+MarcelSilberhorn/posts/cnZSoEsV9GC


Auch werde ich mich persönlich dieses Jahr nicht selbst-geißeln alle Nachrichten der > 20 RSS Feeds, Podcasts und Co jeden Tag nachkommen zu müssen. Also werde ich auch darauf verzichten.

 

Die "Alternativen" sind lange online, sofern ich Sie brauche: Mein Wiki samt Blogging ... wen es Interessiert: als Web / RSS unter https://blog.childno.de oder im "Google Newsstand" aggregiert unter "childno͡.de".
Ansonsten kennt Ihr ja meine Telefonnummer und wisst wo ich wohne und arbeite wenn ihr mich persönlich hören wollt ;D

 

Tag 0 - Abschalten

Tag 1 - Der Start

Größte Herausvorderung: Nicht auf den immer noch aktiven Benachrichtigungs-Counter (der mit dem "jingles") nach dem Google-Login klicken ;D

Und nein: Ich spreche nur von Google+, also der Socializing Plattform von Google. GMail und Co nutze ich vorerst weiterhin als Google Apps 4work user!
Und ja, Google+ Logins alias Google OAuth sind technisch identisch und daher untrennbar, man sieht mir also nach wenn ich das Feature vorerst noch nutzen sollte um an bestimmte Accounts zu gelangen die schlicht (noch) keinen Passwort-Zugriff haben (Zwinkern)

 

TO BE CONTINUED ...