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Heute viel altes neu gehört ... was man doch so im täglichen doing immer wieder schleifen lässt oder verdrängt ... erstaunlich erschreckend.

 

Nun habe ich zumindest ein etwas klareres Bild von SOA und Microservices und was "Hexagonale Architektur" bedeuten soll - oder eben nicht denn mit Hexa hat es ja nur pragmatischerweise im Schaubild zu tun.. Vielleicht kann ich nun endlich mit Buzzword-Bingo spielen (wink)

Aber da waren auch gimmicks wie die mir bekannten Hypermedia Microformats was "nun" HATEOAS heißt und "natürlich" nun total cool ist weil es altbekannte Probleme lösen soll... naja .. manchmal denke ich mir dann auch wie jeder andere: Es braucht immer erst einen Hype und konkreten Nutzen um etwas zu beflügeln, aktuell heißt die Sau im Dorf eben SOA, BPMN und Microservices.

Aber da war noch mehr, von System- über Komponentendiagrammen bishin zu Diskussionen den letzlichen Unterschied von Meta-Architekturen, denn am Ende sieht vieles gleich aus, das Problem sei ein anderes sagt der Dozent ... nungut ... kann dem folgen aber ich weiß nicht ob ich es verstanden habe.

Ansonsten sind wieder viele Diskussionen um Concurrency, Isolation und Co. von gestern aufgeflammt... ich merke, mich hängen einige schnell ab, nun weiß ich warum ich mich zu der Schulung angemeldet habe (big grin)

Schöne Anekdote zu zwei Firmen um den Umgang mit nichtzahlenden Mitarbeitern am Süßigkeiten-Regal in der Kaffeeküche:

  • die einen schaffen die Süßigkeiten ab => Frust (thumbs down)
  • die anderen erkennen dass Mitarbeiter wohl unzufrieden sein müssen und nehmen fehlendes Geld als Indikator / Metrik dessen (thumbs up)

Wie wir da rauf kamen? Weiß auch nicht mehr, sowas wie "it depends", Regeln strikt zu folgen macht halt nicht immer Sinn, genauso wenig sich zwanghaft an UML Notationen und metaphorischen Architekturschaubildern zu orientieren. Solange man festhält warum man es anders macht und vor allen Dingen gute Gründe dafür hat: who cares, wenn's hilft! Klingt alles so "jaja, klar". Vermutlich sitzen die falschen im Raum. Alles viel zu nette, kluge Kollegen die offen und pragmatisch sind und lustigerweise jeder aber jemanden kennt der ... ihr wisst schon: der Stereotyp des Gegenteils sei ;D

Achja: Ich weiß ja, viele Stühle, viele Meinungen und einige werden es nicht gerne hören aber ich fühle mich mal wieder in meiner Sicht bestätigt:
MVC ist ein (Architektur-)Pattern
- typischerweise in der Präsentationsschicht, wenn man im Schichtenmodell denkt - und keine (Meta-)Architekturvorgabe. Controller hat Bezug zur Boundary und tauscht DTOs mit der BusinessLogik ist aber nicht BL.
Und Wer nun mit MVVC, MVCC, MVCV ... (welche Kombinationen habe ich vergessen ;D name it) kommt: Es ist alles im Grunde gleich und Definitionssache der Zuständigkeiten - so sagt man.
Vielleicht aber auch zu viele Java-Guys hier. Wer ECB kennt dem mag das nun direkt einleuchten... Ich glaube ich selbst bin in den letzten Jahren aber auch von schlechten "Frameworks" versaut worden ... wird mal wieder Zeit sich mehr damit auseinanderzusetzen und zu hinterfragen. Gut ... ich schreibe auch 2 Jahre fast kein Java mehr, arbeite mit Gameengines und baute lange mit den Kollegen irgendwie "ein eigenes Framework" gefühlt ohne Plan aus Projekten getrieben zusammen. Ich merke schon: wir haben uns krass verändert, viel geschafft und erreicht aber ich glaube es liegt auch noch ein Weg vor uns und wir dürfen Fehler nicht wiederholen - sagt man so leicht (wink) .. Spannend. Ich freu' mich auch wenn's anstrengt.

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