Skip to end of metadata
Go to start of metadata

zuerst mal die Sourcen ziehn, also www.kernel.org, nen Miror suchen, und FF (wink)

dann brauchen wir noch ein paar tools um den Kernel kompilieren zu können:
debian stellt hierzu das Paket kernel-package bereit.

Zum erstellen der Dokumentationen brauchen wir xmlto

als nächstes sollte man sich mal die Datei
/etc/kernel-pkg.conf
vornehmen damit auch der eigene Name im späteren Paket erscheint und jeder weiss, wen er hauen darf wenn der Kernel scheisse ist (wink)

hiermit sollte dann aber alles nötige getan sein (wink)

wer nun nicht unbedingt die kernel-konfig von hand editieren möchte, sondern gern mäuse schubst, sollte man tk-dev und qt-dev installieren.

mit einem der folgenden Kommandos startet man die interaktive konfiguration:

  • make menuconfig (Konsole, mit dialogmenüführung und hilfe)
  • make xconfig (QT oder TK vorrausgesetzt)
  • make config (konsole)

nachdem die konfig abgeschlossen ist, sollte man nun erst mal die verzeichnisse der Kernel-sourcen von altlasten befreien:

  • make-kpkg clean

mit folgenden Kommandos kompiliert man den Kernel und erstellt automatisch deb Pakete:

  • make-kpkg --append-to-version=20051101 --initrd --revision=mykernel.1.0 binary

bei letzterem Befehl kann man auch auf die Option --initrd verzichten wenn man dieses Feature nicht nutzen sollte (Kernel Option: CONFIG_BLK_DEV_INITRD )
weitere Kompileroptionen sind hierhttp://debiananwenderhandbuch.de/kernelbauen.html beschrieben

natürlich kann man den kernel auch ohne die InitRD erstellen, allerdings muss man dann die initrd selbst erstellen, aber dazu wannanders mehr (wink)

tjoa, was soll ich sagen, wenn alles geklappt hat kann man seinen frischen Kernel per

  • dpkg -i kernelpackagename.deb
    installieren, diese Pakete werden standartmäßig im Verzeichnis /usr/src abgelegt
  • No labels